Vom Anruf zum fertigen Vermerk: Vermerk im Alltag einer DATEVasp-Kanzlei
Ein Mandant ruft an, aus der Rückfrage wird Beratung, und hinterher wartet die Telefonnotiz. Diese Seite zeigt, wie sich dieser Alltag mit Vermerk anfühlt, am Telefon, im Videocall und am Besprechungstisch: volle Aufmerksamkeit im Gespräch, ein fertiger Vermerk wenige Minuten danach und Antworten mit Zitat und Zeitmarke auch Jahre später. Vermerk läuft dabei auf Ihrem Rechner neben DATEVasp und DATEV Telefonie, an Ihrer DATEV-Umgebung ändert sich nichts.
Dokumentation kostet Sie jeden Tag Zeit
In vielen Kanzleien läuft der Großteil der Mandantengespräche über das Telefon, der Rest vor Ort oder über Zoom und Teams. Nach jedem dieser Gespräche passiert dasselbe: Aus dem Gedächtnis und ein paar Stichworten entsteht in Word ein Aktenvermerk oder eine Telefonnotiz, wird verschlagwortet und im DMS abgelegt. Das kostet nach jedem Termin Zeit, und es hat eine zweite Schwäche: In der Akte steht nur, was beim Mitschreiben hängen geblieben ist.
Gerade bei Nachfolge, Gründung oder Umstrukturierung zahlt sich Dokumentation oft erst Jahre später aus, wenn jemand wissen will, warum damals so entschieden wurde. Dann entscheidet die Qualität des Vermerks, nicht die Erinnerung.
Im Gespräch: volle Aufmerksamkeit beim Mandanten
Mit Vermerk ändert sich zuerst das Gespräch selbst. Sie klicken auf Aufnehmen, bitten Ihr Gegenüber um Einwilligung, und ab da müssen Sie nichts mehr festhalten. Kein Mitschreiben, kein Diktieren, keine Sorge, eine Zahl oder eine Frist zu verpassen. Sie hören zu, fragen nach und beraten, während das Gespräch vollständig festgehalten wird.
Die Einwilligung nach § 201 StGB wird dabei gleich miterledigt: Sie wird abgefragt, dokumentiert und auf jedem Export des Vermerks festgehalten. Aus der Formalie wird ein Klick zu Beginn.
Warum das mehr ist als Komfort
Wer nicht mitschreibt, führt bessere Gespräche: mehr Blickkontakt, mehr Nachfragen, mehr Beratung. Und die Akte wird zugleich vollständiger, weil der Vermerk aus dem tatsächlichen Wortlaut entsteht statt aus der Erinnerung eine Stunde später.
So läuft es konkret ab
Ein Mandant ruft an
- DATEV Telefonie zeigt Ihnen wie gewohnt, welcher Mandant anruft. Sie nehmen am Headset ab.
- Wird aus dem Anruf Beratung, klicken Sie in Vermerk auf Aufnehmen und holen die Einwilligung ein.
- Sie telefonieren einfach weiter. Vermerk nimmt über Ihr Headset am PC beide Seiten auf.
- Nach dem Auflegen liegt wenige Minuten später der fertige Vermerk vor: Themen, Entscheidungen, Aufgaben und Fristen, geordnet je Mandant.
Der Mandant schickt einen Zoom-Link
- Sie öffnen den Zoom-, Teams- oder Meet-Link wie immer auf Ihrem Rechner.
- Aufnehmen klicken, Einwilligung zu Beginn, Meeting führen. Es tritt kein Bot dem Termin bei, für Ihre Mandanten sieht das Meeting aus wie jedes andere.
- Nach dem Termin steht der Vermerk bereit, genauso strukturiert wie beim Telefonat.
Der Mandant sitzt bei Ihnen am Tisch
- Ein Konferenzmikrofon steht in der Mitte des Besprechungstisches und nimmt alle Stimmen im Raum auf. Ein Laptop muss nicht auf dem Tisch stehen, Ihr Rechner kann an der Seite bleiben.
- Sie starten die Aufnahme, holen die Einwilligung ein und führen das Gespräch. Zwischen Ihnen und dem Mandanten steht nichts.
- Nach dem Termin liegt der Vermerk vor, mit Sprechertrennung und derselben Struktur wie beim Telefonat.
Nach dem Gespräch: prüfen statt tippen
Die Nacharbeit dreht sich um: Statt einen Vermerk zu schreiben, lesen Sie einen. Sie überfliegen das Ergebnis, korrigieren, was anders gemeint war, und exportieren den Vermerk als PDF oder Word. Abgelegt wird er dort, wo Ihre Akte lebt: in DATEV DMS, über die Eingabemaske, die Ihre Kanzlei ohnehin täglich nutzt.
Das ist der Punkt, der im Alltag den Unterschied macht, ganz ohne neue Infrastruktur: Es ändert sich nicht, wo Ihre Vermerke liegen. Es ändert sich, wie viel Arbeit es kostet, bis sie dort sind, und wie vollständig sie sind.
Pilot-Kanzleien für DATEV DMS gesucht
Wir suchen gerade die ersten Pilot-Kanzleien, mit denen wir die Anbindung an DATEV DMS einführen, damit Vermerk sich noch nahtloser in den Kanzleialltag einfügt. Wenn Sie dabei sein möchten, schreiben Sie uns an kontakt@vermerk.eu.
Wochen und Jahre später: fragen statt blättern
Der zweite Gewinn zeigt sich mit der Zeit. Jedes aufgenommene Gespräch bleibt als durchsuchbarer Vermerk mit Transkript erhalten, geordnet je Mandant. Ab dem Standard-Tarif stellen Sie einem einzelnen Gespräch Fragen: Was wurde entschieden, welche Frist wurde zugesagt, welchen Betrag wollte der Mandant einbringen. Im Premium-Tarif fragen Sie über alle Gespräche hinweg, nicht als Stichwortsuche, sondern als echte Frage nach Zusammenhängen.
Wenn ein Mandant drei Jahre nach dem Nachfolgegespräch wissen will, was damals vereinbart wurde, blättern Sie nicht durch Handakten. Sie fragen „Was haben wir Familie Sommer damals zur Übergabe zugesagt?“, und die Antwort kommt mit Zitat und Zeitmarke aus dem Gespräch.
Damit das über Jahre trägt, ist Vermerk für Berufsgeheimnisträger gebaut: Jede Aufnahme wird mit eigenem Schlüssel verschlüsselt und auf Servern in Deutschland gespeichert, verarbeitet wird nur in der EU. AV-Vertrag und Verschwiegenheitsverpflichtung nach § 203 StGB sind in allen Tarifen enthalten, und die Speicherdauer reicht je nach Tarif bis zu zehn Jahre, passend zu den berufsrechtlichen Aufbewahrungsfristen. Die Einordnung dazu liefert der Leitfaden zu § 203 StGB und KI-Software.
Läuft in Ihrer bestehenden Kanzlei-IT
Vermerk wird auf den Rechnern installiert, die in Ihrer Kanzlei bereits stehen, unter Windows und macOS, einmalig und in wenigen Minuten je Gerät. In Ihrer DATEVasp-Umgebung muss dafür nichts installiert, freigegeben oder verändert werden: Vermerk nimmt auf, was an Ihrem Arbeitsplatz ohnehin zu hören ist, Ihr Mikrofon und den Ton Ihrer Gespräche. Das funktioniert neben der ASP-Sitzung genauso wie neben jedem anderen Programm.
Telefonate laufen über Ihr Headset am PC, Online-Meetings über Zoom, Teams oder Meet wie bisher, Vor-Ort-Termine über das Konferenzmikrofon. Ihre Telefonanlage, Ihre DATEV-Umgebung und Ihre Ablage bleiben, wie sie sind.
Den nächsten Mandantentermin einmal so dokumentieren
Kostenlos starten und beim nächsten Gespräch ausprobieren, ohne Diktat und ohne Abtippen. Vermerk läuft auf Ihrem Rechner neben DATEVasp, ohne Eingriff in Ihre DATEV-Umgebung.
Free-Tarif, 30 Aufnahmen im Monat, ohne Kreditkarte.
Häufige Fragen
Läuft Vermerk in der DATEVasp-Umgebung selbst?
Nein, bewusst nicht. Vermerk wird auf Ihren lokalen Rechnern installiert und nimmt dort auf, was an Ihrem Arbeitsplatz zu hören ist. Ihre DATEVasp-Umgebung bleibt unberührt, es muss dort nichts installiert oder freigegeben werden.
Brauche ich eine Freigabe oder Unterstützung von DATEV?
Nein. Vermerk läuft auf Ihrem lokalen Rechner neben der ASP-Umgebung. Den fertigen Vermerk exportieren Sie als PDF oder Word und legen ihn über die gewohnte Eingabemaske in DATEV DMS ab.
Kann Vermerk Anrufe über DATEV Telefonie aufnehmen?
Wenn der Ton des Gesprächs über Ihren PC läuft, also über ein Headset am Rechner oder ein Softphone, dann ja, auch wenn der Telefonie-Client im DATEVasp-Fenster läuft. Die Aufnahme starten Sie dabei selbst mit einem Klick in Vermerk und holen die Einwilligung ein.
Was ist mit klassischen Tischtelefonen?
Telefonate über ein separates Tischtelefon kann Vermerk nicht aufnehmen, weil deren Ton den PC nie erreicht. Die praktikable Lösung ist ein Headset am Rechner. Vielen Kanzleien steht dieser Weg über ihre bestehende Telefonanlage bereits offen.
Auf welchen Rechnern läuft Vermerk?
Auf Windows und macOS. Die Installation dauert wenige Minuten je Gerät und ist einmalig; danach melden sich die Mitarbeitenden einmal an und starten Aufnahmen mit einem Klick. Die App gibt es unter vermerk.eu/download.
Der nächste Vermerk schreibt sich von selbst.
Kostenlos starten, App laden, erstes Gespräch aufnehmen: Der fertige Vermerk liegt wenige Minuten später im Dashboard.
Free-Tarif ohne Kreditkarte · macOS 14.4+ · Windows 11 (64-bit) · ca. 5 MB